Human Resources 2016: Das sind die Top-Trends für das Personal-Recruiting von morgen

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Birte ermittelt: Ein Jahreswechsel ist ein geeigneter Zeitpunkt, um die vergangenen Monate zu bilanzieren und notwendige Veränderungen anzustoßen. Auch im kommenden Jahr wird der gesellschaftliche Wandel die Unternehmen wieder vor große Herausforderungen stellen. Dann liegt es an den Personalern, die künftigen Entwicklungen bestmöglich zu erkennen, auf das eigene Team zu übertragen und passende Lösungsoptionen anzubieten. Ein Blick auf die Trends von morgen.

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Die HR-Trends 2016 im Überblick:

Veränderungen begleiten Unternehmen als konstanter Partner: Sie sorgen für einen enormen Innovationsdruck, der sich nur mit den richtigen Talenten gestalten lässt. Auch 2016 steht das Personalmanagement in Österreich deshalb wieder vor großen Herausforderungen.

1. Dienstleistungen werden digitaler und flexibler denn je

Experten gehen davon aus, dass weltweit in weniger als zehn Jahren rund ein Viertel aller Bruttoinlandsprodukte auf digitalisierten Produkten und Dienstleistungen basiert. Den Digital Natives gefällt’s: Sie arbeiten schon heute am liebsten örtlich und zeitlich flexibel. Unternehmen nutzen dies 2016 als Chance, in dem sie neben Festangestellten stärker denn je gezielt je nach Bedarf und für eine begrenzte Zeit externe Kräfte mit den jeweils benötigten Fertigkeiten beschäftigen. Arbeit wird dann zunehmend in Netzwerken geleistet und eine viele offenere Form der Zusammenarbeit darstellen. Mehr lesen…

2. Social Media wird die globale Zusammenarbeit vereinfachen

Wie funktioniert Personalpolitik, wenn zunehmend mehr Menschen mit unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen an einem Strang ziehen sollen? In Folge der Globalisierung werden stärker denn je Geschäftspartner, Zulieferer, Kunden und Mitarbeiter aus allen Teilen der Welt zusammen arbeiten. Firmeninterne soziale Netzwerke sollen dann zum festen Bestandteil eines Unternehmens werden, um die ganz alltägliche länderübergreifende und standortunabhängige Kommunikation und Zusammenarbeit zu ermöglichen. Mehr lesen…

3. Unternehmen buhlen um die Generation Y

Die Generation Y prägt auch 2016 die Firmenpolitik. Die selbstbewussten jungen Mitarbeiter fordern Behandlung auf Augenhöhe, zielorientiertes Arbeiten ohne zeitliche oder räumliche Einschränkungen und die Weiterentwicklung der eigenen Potenziale in Zusammenarbeit mit den Führungskräften. Dies schlägt sich in einem sich immer stärker veränderndem Recruiting nieder: Im War for Talents, bei dem die Arbeitgeber um die Gunst der Young Professionals kämpfen, stellt sich einmal mehr die Frage: Wer bewirbt sich hier eigentlich bei wem? Mehr lesen…

4. Die Arbeit wird zunehmend schneller und effizienter erledigt

Die Generation stellt die Unternehmen aber nicht nur vor Herausforderungen. Richtig eingesetzt sorgt sie dafür, dass die anfallenden Aufgaben effizienter denn je erledigt werden. Denn weil für die jungen Mitarbeiter Freizeit an oberster Stelle der Prioritätenliste steht, sucht die Generation Y stetig nach neuen Möglichkeiten, um die Arbeit zum Beispiel durch vereinfachte Kommunikationswege effizienter zu erledigen. Die Idee dahinter: Je schneller die Aufgaben erledigt sind, desto früher kann sich die Generation Y wieder ihren privaten Interessen widmen. Mehr lesen…

5. Big Data für mehr Effizienz auch in kleineren Unternehmen

Auch im Personalmanagement kleiner Firmen wird der technischen Entwicklung eine immer größere Rolle zugeschrieben. Big Data ist hier das Schlüsselwort: Mit ihrer Hilfe können unter anderem die Wechselwahrscheinlichkeit und Interessenwahrscheinlichkeit von Kandidaten für spezifische Vakanzen berechnet und ganze Kandidatenmärkte effizienter analysiert werden. Mehr lesen…

6. Die Personalarbeit differenziert sich weiter aus

Der Trend vom Generalisten zum Spezialisten in der Personalarbeit ist nicht neu, er verstärkt sich aber 2016 noch einmal. Während beispielsweise speziell ausgebildete Suchexperten die aktive Suche geeigneter Kandidaten über die diversen Kanäle übernehmen, ist die Kandidatenprüfung bereits Aufgabe eines betriebswirtschaftlich orientierten Talent-Managers. Nur so können Unternehmen auf einem immer kleiner werdenden Markt die wirklich passenden Talente für ihr Team gewinnen. Mehr lesen…

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