Weniger arbeiten – mehr leisten

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Work-Life-Balance, ein Beitrag von Leslie A. Perlow und Jessica L. Porter
aus dem Harvard Business Manager, Edition 4/2010, eine Studie gemeinsam mit der Boston Consulting Group

ProduktivitätÜberarbeitete Berater: Sie sind Sklaven ihrer Blackberrys und pro Woche of 60 Stunden und mehr im Dienst:
Unternehmensberater, Wirtschaftsprüfer und Investmentbanker kultivieren ein
Arbeitsethos, in dem freie Tage und ein früher Feierabend nicht vorgesehen
sind.

Radikales Experiment: Vier Jahre lang haben die Autorinnen in mehreren Büros der Boston Consulting Group
bewiesen, dass es auch anders geht. Sie experimentierten mit geplanten,
ununterbrochenen Auszeiten für die Berater – mal ein ganzer Tag, mal ein
freier Abend. Da die Teammitglieder anfänglich um ihre Reputation und die
Qualität ihrer Arbeit fürchteten, galt es zunächst einmal, Widerstände
abzubauen. Dank intensiver Kommunikation unter den Beteiligten und der
Mitwirkung des Topmanagements legten sich die Ängste jedoch nach einiger Zeit. Die
Mitarbeiter begannen, ihre Auszeiten zu genießen.

 Vorteile planbarer Freizeit: Dank der Experimente sind die Berater nicht nur entspannter, zufriedener und bleiben
länger im Unternehmen. Auch die Zusammenarbeit im Team verbesserte sich, weil
Mitarbeiter sich intensiv über die neue Arbeitsorganisation austauschten.

Die erfreuliche Folge: messbar höhere Qualität der
Arbeit – und zufriedene Kunden.

Leslie A. Perlow
ist Professorin für Leadership und

Organisationsverhalten an der Harvard Business School in Boston. In ihren
Forschungen befasst sich die Ethnografin hauptsächlich mit der Mikrodynamik der
Arbeit – womit sich die Menschen beschäftigen, wie sie ihre Zeit
einteilen und mit wem sie in Kontakt treten.

Jessica L. Porter
ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Harvard

Business School.

 

Hier geht's zum gesamten Artikel: Download 20101108120451942.pdf

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